Fracking

Um Fracking (Aufbrechen von Gesteinsschichten) zu betreiben, wird 1.000 bis 3.000 m tief gebohrt, und dann werden die Bohrungen waagerecht fortgeführt. In diese Bohrungen wird mit 1.000 bar ein Gemisch von Wasser, Sand und Chemikalien gepresst, um die Gesteinsschichten aufzusprengen. Dabei entstehen im Speichergestein Risse, durch die das Gas dann strömen kann.
Anschließend wird der Großteil der Frack-Flüssigkeit zusammen mit dem im Untergrund natürlicherweise vorkommenden Lagerstättenwasser (Flowback) zurückgepumpt und das Gas strömt dem Bohrloch zu.

Zu den beim Fracking eingesetzten Chemikalien gehören unter anderem Biozide und weitere Substanzen mit giftiger, krebserregender und das Erbgut verändernder Wirkung. Von 260 untersuchten Stoffen wiesen 58 mindestens eine dieser Eigenschaften auf.

Durch Fracking entsteht für Niemanden ein solcher Nutzen, der es Wert ist, die Reinheit des Wassers, unsere Gesundheit und die Schönheit der Landschaft auf’s Spiel zu setzen.

Schema einer Fracking-Borhstelle Bildquelle: thepilot.com

 

Mehr Informationen bieten unter anderem auch folgende externe Quellen:

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